Taufe

TaufeTaufe heißt: unverbrüchlich zu Gott gehören zu wollen. Wer getauft wird, wird in den Machtbereich Christi eingeordnet und in das Buch des Lebens eingetragen. Die Taufe schafft die Mitgliedschaft zur Kirchengemeinde, darüber hinaus aber ist sie das Zeichen, dass jemand zu Gott gehört, sein Kind ist. „Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden“ – so bekennen es die Gemeinden jeden Sonntag.

Wenn Sie Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen wollen, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt. Die Pfarrerin oder der Pfarrer werden einen Termin mit Ihnen zu Hause vereinbaren, um das Fest in Ruhe besprechen zu können. Bitte halten Sie zu diesem Gespräch die Geburtsurkunde des Täuflings bereit. Die Standesämter stellen bei Geburten in der Regel eine Bescheinigung "für religiöse Zwecke" aus. Bei erwachsenen Taufinteressenten ist das Familienstammbuch ausreichend.

Bei einer Kindertaufe ist es sinnvoll, wenn neben den Eltern auch die Patinnen und Paten bei dem Vorgespräch dabei sind. Sie haben eine wichtige Funktion im Taufgottesdienst und ebenso später für die christliche Erziehung des Kindes. Bei diesem Treffen wird besprochen, wie die Tauffeier ablaufen soll. Bei vielen Elementen (den Liedern, der Musik, den Fürbitten, der Taufkerze) können Sie die Feier mit gestalten. Vorschläge wird Ihnen Ihr Pfarrer oder Ihre Pfarrerin machen.

Wichtig ist die Auswahl eines Taufspruchs. Dieser biblische Vers soll den Getauften oder die Getaufte ein Leben lang begleiten. Wählen Sie ihn mit Sorgfalt aus und besprechen Sie mit Ihrem Pfarrer oder Ihrer Pfarrerin die Entscheidung.

In der Regel sollte die Taufe im Hauptgottesdienst (9.30 Uhr) stattfinden, da ja der Täufling in die Gemeinde aufgenommen wird, in begründeten Fällen kann aber am Sonntag auch ein späterer Termin (meist 10.45 Uhr oder 11.00 Uhr) vereinbart werden. Außerhalb des Sonntags können wir nicht taufen, da wir auf weitere Mitarbeiter angewiesen sind.